„Mittelstand ist weiblich.“ Ein Satz, der auffällt und gleichzeitig eine spannende Diskussion eröffnet. Vergangene Woche wurde im Rahmen des 6. Geburtstages von Frauen & Business von Ramona Perfetti die zweite Ausgabe des Magazins vorgestellt. Der Titel: „Mittelstand ist weiblich. Warum Frauen die Wirtschaft von morgen prägen.“

Auch unser Tool CopyrightChecker.de ist in dieser Ausgabe vertreten und genau das hat uns noch einmal darüber nachdenken lassen, wie sehr sich Sichtbarkeit, Rollenbilder und Unternehmertum in den vergangenen Jahren verändert haben. Denn eines ist klar: Frauen sind heute an vielen Stellen sichtbar, an denen sie früher deutlich seltener selbstverständlich im Vordergrund standen: als Unternehmerinnen, Geschäftsführerinnen, Entscheiderinnen, Expertinnen, Gründerinnen und Gesichter von Unternehmen. Und trotzdem bedeutet „Mittelstand ist weiblich“ für uns nicht, dass Männer jetzt in die zweite Reihe gehören. Ganz im Gegenteil.
Du willst mehr über copyrightchecker.de erfahren? Dann gehts hier direkt zum Tool: www.copyrightchecker.de
Eine Frau vorne, ein Mann im Hintergrund oder andersherum
Beim CopyrightChecker.de zeigt sich sehr gut, wie moderne Zusammenarbeit heute aussehen kann. Unsere Geschäftsführerin Anja Polzer ist nach außen häufig das Gesicht des Tools. Sie steht vor der Kamera, spricht auf Veranstaltungen darüber, erklärt das Produkt, führt Gespräche und übernimmt einen großen Teil der Kommunikation. Gleichzeitig wäre das Produkt ohne Alexandros Petropoulos in dieser Form nicht entstanden, denn ein wesentlicher Teil der technischen Entwicklung kommt von ihm.

Und genau darin liegt für uns ein spannender Wandel. Früher hätte man bei einem technischen Produkt vermutlich ziemlich selbstverständlich einen Mann nach vorne gestellt. Technologie, Entwicklung und digitale Produkte wurden über viele Jahre automatisch stärker männlich gedacht. Heute muss Kompetenz nicht mehr diesem klassischen Bild folgen. Eine Frau kann ein Tech-Produkt nach außen vertreten, ein Mann kann im Hintergrund einen entscheidenden Teil dazu beitragen oder genau andersherum. Entscheidend sollte nicht sein, wer welches Geschlecht hat, sondern wer welche Kompetenz mitbringt.
Frauen werden im Mittelstand sichtbarer
Wenn wir heute über Frauen im Mittelstand sprechen, geht es deshalb nicht darum, Männer zu verdrängen oder bestehende Rollen einfach umzukehren. Es geht vielmehr darum, dass Frauen heute an Stellen sichtbar sein können, an denen sie lange Zeit deutlich unterrepräsentiert waren. Frauen führen Unternehmen, bauen Marken auf, entwickeln Geschäftsmodelle, verantworten Teams, stehen auf Bühnen und vertreten Unternehmen nach außen. Viele dieser Dinge sind heute wesentlich selbstverständlicher geworden, auch wenn es weiterhin Bereiche gibt, in denen Frauen noch deutlich weniger vertreten sind.
Sichtbarkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn wenn Frauen als Unternehmerinnen, Geschäftsführerinnen oder Expertinnen sichtbar werden, verändert sich automatisch auch das Bild davon, wer Wirtschaft gestaltet. Genau deshalb ist die Überschrift „Mittelstand ist weiblich“ so wirkungsvoll.
Female Leadership bedeutet nicht „Frauen gegen Männer“
Der Begriff Female Leadership wird häufig sehr unterschiedlich interpretiert. Für uns bedeutet er nicht, dass Frauen automatisch besser führen oder dass Männer in Unternehmen künftig weniger wichtig wären. Es geht vielmehr darum, unterschiedliche Führungsstile, Perspektiven und Persönlichkeiten selbstverständlich nebeneinander zuzulassen.
Denn die besten Teams entstehen unserer Erfahrung nach nicht dadurch, dass alle möglichst ähnlich denken, sondern wenn unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Persönlichkeiten, Geschlechtern, Altersgruppen und Blickwinkeln können Entscheidungen aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Gerade in dynamischen Märkten kann genau das ein entscheidender Vorteil sein. Deshalb sind wir klare Befürworter von diversen Teams – nicht, weil Diversity gerade ein Trendbegriff ist, sondern weil unterschiedliche Perspektiven Unternehmen besser machen können.
Sichtbarkeit verändert Rollenbilder
Noch vor einigen Jahren war es in vielen Branchen selbstverständlich, dass bestimmte Rollen vor allem mit Männern verbunden wurden. Technologie, Unternehmensführung, Finanzierung oder Unternehmertum waren lange stark männlich geprägt, während andere Themen schnell Frauen zugeschrieben wurden. Diese klaren Zuordnungen lösen sich zunehmend auf und das ist aus unserer Sicht eine sehr positive Entwicklung.
Denn weder Technologie noch Führung, Marketing, Entwicklung oder Unternehmertum haben ein Geschlecht. Wenn Frauen heute selbstverständlich technische Produkte vertreten und Männer ebenso selbstverständlich Kommunikations-, Kreativ- oder People-Themen übernehmen, entsteht genau die Normalität, die eigentlich das Ziel sein sollte: nicht besonders erwähnenswert, weil eine Frau etwas „Ungewöhnliches“ macht, sondern selbstverständlich, weil die passende Person die passende Aufgabe übernimmt.
Warum starke Teams wichtiger sind als Geschlechterrollen
Gerade im Mittelstand sind Unternehmen häufig stark durch einzelne Persönlichkeiten geprägt. Entscheidungen werden schnell getroffen, Verantwortlichkeiten sind klar und Menschen arbeiten eng miteinander. Das bietet eine große Chance, denn dort können moderne Rollenbilder oft schneller gelebt werden als in sehr großen, starren Organisationen.
Wichtig ist dabei aber, nicht in das nächste Schwarz-Weiß-Denken zu geraten. Es geht nicht um Frauen statt Männer, sondern um Frauen und Männer, unterschiedliche Kompetenzen, unterschiedliche Perspektiven und gemeinsamen Erfolg. Genau deshalb gefällt uns der Gedanke hinter „Mittelstand ist weiblich“ und gleichzeitig würden wir ihn für uns persönlich noch um ein kleines Wort ergänzen.
Mittelstand ist (auch) weiblich
Unsere persönliche Überschrift würde deshalb lauten: „Mittelstand ist (auch) weiblich.“ Denn der Mittelstand ist nicht entweder weiblich oder männlich. Er ist beides und hoffentlich zunehmend noch viel vielfältiger.
Frauen sollen sichtbar sein, weil sie etwas zu sagen haben. Männer sollen sichtbar sein, wenn ihre Kompetenz gefragt ist. Und Teams sollten so zusammengestellt werden, dass nicht das Geschlecht entscheidet, wer vorne stehen darf, sondern die Fähigkeiten, Erfahrungen und Persönlichkeiten der Menschen. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.
Genau das bedeutet für uns moderne Wirtschaft und vielleicht ist genau das auch ein Teil der Antwort darauf, warum Frauen die Wirtschaft von morgen mitprägen werden.
Du willst mehr über copyrightchecker.de erfahren? Dann gehts hier direkt zum Tool: www.copyrightchecker.de

